Wer wir sind

DER VEREIN DONAU SOJA

Donau Soja ist eine als Verein organisierte Non-Profit-Organisation mit Hauptsitz in Wien und vier lokalen Büros in Serbien, der Ukraine und Moldawien, sowie einer Repräsentanz in Rumänien. Das Donau Soja Team ist von anfangs zwei auf mittlerweile 35 Mitarbeiter gewachsen.

Die Donau Soja und Europe Soya Region:

WIE ALLES BEGANN

Alles begann mit Matthias Krön, dem Gründer von Donau Soja. Der Salzburger kommt mit Soja erstmalig während eines Studienaufenthalts in Taiwan in Berührung. Dort isst er Tofu und trinkt Sojamilch. Wenige Jahre später wird er Geschäftsführer der österreichischen Molkereigruppe Mona (Molkerei Oberwart).

Rund um die Molkerei gibt es viel Acker-, aber nur wenig Weideland. Krön findet es daher bald logischer Milch direkt aus Sojabohnen zu gewinnen, anstatt diese an Kühe zu verfüttern. Er wandelt also die Mona Gruppe schrittweise zur ersten Molkerei ohne Kuhmilch um, indem er sie auf pflanzliche Produkte umstellt – vor allem auf Soja. Im Jahr 2008 gründet Krön gemeinsam mit Mitstreitern aus der Sojalebensmittelproduktion den Verein Soja aus Österreich, der eine regionale Speisesojaversorgung fördert und sich dafür einsetzt, dass Soja als österreichische Kulturpflanze gesehen wird.

Mit der Zeit wird ihm jedoch bewusst, dass man Speise- und Futtersoja zusammen sehen muss. Der Bedarf nach der wertvollen Eiweißquelle für Schweine, Kühe und Hühner ist viel größer und konnte damals nur mit Importen aus Südamerika gedeckt werden, wo Soja fast ausschließlich mit gentechnisch manipuliertem Saatgut angebaut wird. Während eines Kongresses in Oberösterreich im Jahr 2011 entwickelt Krön gemeinsam mit anderen Visionären die Idee einen nachhaltigen europäischen Sojaanbau als Alternative zu schaffen, um europäisches Soja für die menschliche und die tierische Ernährung zur Verfügung zu stellen.

Kurze Zeit später gibt Krön seinen Job als CEO der Mona-Gruppe auf und gründet mit der Wienerin Ursula Bittner den Verein Donau Soja für die Förderung einer europäischen und nachhaltigen Sojaproduktion. Ihr Anliegen nennen sie angelehnt an die Energiewende in Deutschland die europäische Eiweißwende.

WER BEI UNS MITMACHT

Bis dato haben sich uns über 280 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Verbände angeschlossen. Darunter sind zum Beispiel die Rewe, Hofer/Aldi Süd, Edeka, Bio Austria und Greenpeace. 22 Agrarminister/innen aus der EU und den Nachbarländern haben schriftlich erklärt, dass sie den Sojaanbau in Europa und die Initiative von Donau Soja fördern wollen. Uns unterstützt die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA) und jedes Jahr kommen um die 1500 Züchter, Landwirte und Interessiert auf unsere Feldtage.

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