Warum Soja in Europa

WEIL ES
FÜR MENSCH UND TIER EIN WERTVOLLES NAHRUNGSMITTEL IST

Soja enthält viel pflanzliches Eiweiß, hochwertige Fettsäuren und einen Nährstoffcocktail aus Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Es ist seit Jahrtausenden für die menschliche Ernährung ein wichtiger Faktor und wird bei uns immer populärer. Europäische Sojabohnen werden von europäischen Landwirten angebaut, sind gentechnikfrei und kommen aus der Region.

WEIL WIR
ES HIER
BRAUCHEN

Wer in Europa zum Frühstück ein Ei oder zum Mittag ein Schnitzel isst, hat sehr wahrscheinlich indirekt Soja zu sich genommen. Denn Soja wird heute in weiten Teilen der europäischen Landwirtschaft als wichtigstes Eiweißfuttermittel für Schweine und Hühner eingesetzt.

Insgesamt werden in der EU jährlich rund 40 Millionen Tonnen Soja verfüttert. Um diesen Ertrag zu erwirtschaften, braucht man ungefähr eine Fläche von 20 Millionen Fußballfeldern (14,3 Millionen ha).


Wir Europäer essen durchschnittlich 160g Soja pro Tag


Für ein Ei fressen unsere Hühner rund 25g Soja


Für ein Hühnerfilet (100g) fressen unsere Hühner 50g Soja


Für ein Stück Schweinefleisch(100g) fressen unsere Schweine 60g Soja


WEIL WIR ES HIER BRAUCHEN

Wer in Europa zum Frühstück ein Ei oder zum Mittag ein Schnitzel isst, hat sehr wahrscheinlich indirekt Soja zu sich genommen. Denn Soja wird heute in weiten Teilen der europäischen Landwirtschaft als wichtigstes Eiweißfuttermittel für Schweine und Hühner eingesetzt.

Insgesamt werden in der EU jährlich rund 40 Millionen Tonnen Soja verfüttert. Um diesen Ertrag zu erwirtschaften, braucht man ungefähr eine Fläche von 20 Millionen Fußballfeldern (14,3 Millionen ha).

Wir Europäer essen durchschnittlich 160g Soja pro Tag


Für ein Ei fressen unsere Hühner rund 25g Soja


Für ein Hühnerfilet (100g) fressen unsere Hühner 50g Soja


Für ein Stück Schweinefleisch(100g) fressen unsere Schweine 60g Soja


WEIL ES
HIER NACHHALTIG
ANGEBAUT WIRD

Die Sojabohnen, die unsere Nutztiere fressen, werden überwiegend importiert – im Jahr 2017 insgesamt 36 Millionen Tonnen. Die Importe kommen vorwiegend aus Südamerika, wo Soja oftmals in Mono- oder Duokulturen, auf Regenwald- und Savannenboden, mit starkem Einsatz von Pestiziden und mit gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut wird. Die gerodeten Waldböden können oftmals die hohen Niederschlagsmengen nicht mehr verkraften, was zu massiven Erosionsschäden führt.

In der Europäischen Union gibt es strenge Regeln für Pestizide, es ist kein gentechnisch verändertes Saatgut für Hülsenfrüchte zugelassen und es müssen die sozialen und arbeitsrechtlichen Standards der Staatengemeinschaft eingehalten werden. Der Verein Donau Soja betreibt darüber hinaus die Labelprogramme Donau Soja und Europe Soya, die zusätzliche über diesen Anforderungen stehende Auflagen verlangen und diese hohen Standards sowohl in der EU als auch in Drittländern umsetzen.

WEIL ES
GEHT

Die Sojapflanze ist von dem österreichischen Professor für Pflanzenbau Friedrich Haberlandt vor 140 Jahren in Europa erfolgreich vermehrt worden und seitdem wird sie besonders in Mittel- Süd- und Osteuropa kultiviert. Durch den züchterischen Fortschritt kann sie mittlerweile auch in Zentral- und Nordeuropa angebaut werden.

WEIL ES
DEM BODEN UND KLIMA GUT TUT

Soja bindet, wie andere Leguminosen auch, mit Hilfe von Wurzelbakterien den Pflanzennährstoff Stickstoff aus der umliegenden Bodenluft. Somit ist Soja nicht wie andere Ackerpflanzen wie Weizen oder Mais auf künstliche Stickstoffdünger angewiesen. Dieses Wurzelsystem ist außerdem vorteilhaft für die nachfolgende Nutzpflanze, denn Soja hinterlässt wertvollen Stickstoff und einen Boden im gut bearbeitbaren Zustand. Landwirte können diese Eiweißpflanze als Ergänzung zu den herkömmlichen Ackerfrüchten wie Weizen, Gerste und Mais anbauen. Auf diese Art und Weise tragen sie zu vielfältigeren Fruchtfolgen bei. Zu den Leguminosen gehören auch andere Arten wie Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen, Luzerne und Klee. Trotz der positiven Wirkung wurden Eiweißpflanzen bis in die 2000er Jahre in Europa immer weniger angebaut. Donau Soja will mithelfen, dies zu ändern und ökonomische Perspektiven schaffen, damit Landwirte Leguminosen erfolgreich anbauen können.

WEIL ES
DIE GEMEINSCHAFT IN EUROPA FÖRDERN KANN

Die Länder Osteuropas wie die Ukraine, Rumänien und Bulgarien haben große Ackerflächen, bereits Erfahrung im Sojaanbau und ein warmes Klima. Sie können einen wichtigen Beitrag zu einer europäischen Sojaversorgung leisten und durch Handel und Wissensaustausch mit den westeuropäischen Ländern die europäische Integration voranbringen.

WEIL ES
ARBEITSPLÄTZE SICHERT UND SCHAFFT

Für eine europäische Sojaversorgung braucht es Forschung, mehr Futtermittelwerke, Züchtungseinrichtungen, Ölmühlen und Sojatoastanlagen. Denn dies alles ist nötig, um Soja nutzbar zu machen. Es braucht neue Wertschöpfungs- und Lieferketten und es braucht Menschen, die all das planen und umsetzen. Der Aufbau einer europäischen Sojaversorgung sichert also Arbeitsplätze und schafft neue.

,,Von der Sojabohne leben wir und füttern wir unsere Tiere, also ist Soja auch Nahrung für unsere Familie. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, dass es gentechnikfrei ist.’,
Fišteš Klara i Ferenc, Srbobran

,,Wir müssen tun, was wir lieben. Und ich liebe es, mit Soja zu arbeiten und Landwirtschaft zu betreiben.’’,
Valerija Balint, Telečka

,,Wir müssen natürlich arbeiten. Deshalb ist unser Soja an der Donau wichtig. Es bringt uns Arbeit.’’,
Arpaš Ištvan, Telečka

„Wir haben Glück, dass wir so fruchtbares Land entlang der Donau und gute gentechnikfreie Sojasorten haben. Es ist nicht einfach, aber es ist das Beste, das wir kennen.”,
Slavko Topalović, Lugovo

„Ich produziere seit 29 Jahren Soja. Es ist Tradition in unserer Familie: Mein Vater tat es, sein Vater tat es, und jetzt tue ich es. Wir haben eine Tradition und das Wissen und mit guter Technik und viel Aufwand werden die Erträge gut sein.”,
Stevan Farkaš, Bač